Wissenswertes & Unsinniges
Auf dieser Seite wollen wir „ganz kurz“ das Projekt Chronik der Pfadfinder an der Christuskirche vorstellen:
Im Jahe 2006 auf der alljährlichen Wichtelfahrt stellten wir mit Erschrecken fest, dass der Stamm ein Jubiläum feiert, nicht nur die Pfadfinder an sich. Auch das Thema „Chronik“, welches schon mal Ende der 90er Jahre aufkam, wurde schnell aufgegriffen und es bildete sich eine erste kleine Redaktion, die sich für das Thema erwärmen konnte.
Nach einigen Monaten Recherche waren wir schließlich bei den sieben Stämmen von Parzival bis zum heutigen Stamm Elbe angelangt. Um Pfingsten 2007 herum ging es dann richtig zur Sache, wir hatten inzwischen einen ersten Plan, der festlegte bis zum Jubiläum am 22.09.2007 fertig zu sein. Inzwischen war die Redaktion eine feste Gruppe geworden.
Die Sommerferien brachten einige weitere Stammesmitglieder dazu uns zu helfen, so gab es Wochen die komplett im Gemeindezentrum verbracht wurden. Der PTA-Keller wurde unser Refugium: Zwischen Dias, Fotos, mehreren Laptops und einem Scanner wurde kurz gegessen, um das Projekt „Chronik“ doch noch rechtzeitig fertig zu stellen.
Die Zeit raste immer mehr und der Berg an zu sichtenden und auszuwählenden Bildern wurde kaum kleiner. Viele Stunden Interviews wurden abgetippte, redigiert, gekürzt bis die ersten Texte standen. In der Zwischenzeit hatten wir auch einen Layouter, der die erste Entwürfe für das Layout präsentierte. Alles schien gut.
Doch vor dem großen Stammeslager in der Schweiz hatten wir nur ein Kapitel halbwegs in trockenen Tüchern. Wir mussten das Projekt „Chronik“ verschieben. Dennoch konnten wir die ersten Seiten aus dem ersten fertigen Kapitel auf dem Jubiläum zeigen.
Auch der Basar kam schneller als uns Lieb war und die nächsten Teile zogen sich noch weiter hin. Immer wieder taten sich bei den Recherchen Lücken auf, die wir auch noch füllen wollten. Nebenbei hatte die Redaktion auch noch das normale Leben wie Schule, Ausbildung oder Studium zu schaffen, doch zum Jahreswechsel sah es wieder gut aus.
Nocheinmal trafen wir uns regelmäßig, um kleine, aber wichtige Details zu besprechen. Der Titel samt Untertitel stand endlich fest. Auch die meisten Kapitel sahen gut aus, es schien alles gut zu werden. Doch unser Layouter musste dann feststellen, dass er für unseren Auftrag keine Zeit mehr hat, so dass wir das Projekt einem neuen Layouter anvertrauen mussten.
Es war schon wieder Ostern, die heiße Phase der Pfingstfahrtvorbereitung begann schon wieder, da kamen die ersten Druckfahnen der Kapitel zurück. Mit einem Stolz sahen wir unser Baby näherrücken, doch nun kam die Korrekturphase! Schon wieder unterschätzten wir die Aufgabe (es war unser aller „Erstes Mal“) maßlos und die Korrektur zog sich noch mal länger als geplant. Der neue Layouter musste natürlich auch das Layout von dem alten Layouter übernehmen und nahezu jede Seite musste auf die ein oder andere Art bearbeitet werden. Sei es Bildbearbeitung, Rechtschreibung oder nur Tippfehler.
Zum Sommer hin war auch dieses vorletzte Kapitel abgeschlossen und wir hatten auch eine Druckerei mit einem uns passenden Angebot gewählt. Wer weiß schon vorher, dass man sogar beim Papier Unterschiede fernab der Papierstärke finden kann. Im Sommer, viele von uns waren schon wieder auf Fahrt, konnte die Chronik dann gedruckt werden. Und pünktlich zu unserer alljährlichen Fun-Fahrt, fast ein Jahr nach dem geplanten Erscheinungstermin, hielten wir sie in den Händen: Die Chronik.
Schon deshalb ist der Name Programm: Viele Pfade — Ein Geist.
Etwas Statistik:
An der Chronik waren zwölf Redakteure und zwischenzeitlich einige weitere Helfer aus dem Stamm beteiligt. Neben der Hauptarbeitszeit im Gemeindezentrum verlief viel über E-Mail (insgesamt über 450 E-Mails).
Die Gesamtarbeitszeit der Redaktion sprengt locker die 1500 Stunden, einzelne Redakteure haben dabei über 300 Stunden mitgewirkt.
Die Anzahl gesichteter Bilder und Dias überschreitet auch die Zahl 1500 mühelos.
Wir haben mehr als zehn, meist mehrstündige Interviews mit Pastoren und wichtigen Stammesmitgliedern der jeweiligen Stämme geführt. Außerdem standen uns noch Interviews aus der PTA-Chronik zu deren 50. Jubiläum (1999) zur Verfügung.
Diverse Stämme haben zeitweise eigene Chroniken geführt, deren Inhalt wir nutzen durften. Auch stand uns das Kirchenarchiv zur Seite.
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